Ohne Christbaum geht’s nicht

Christbaumbauern verzeichnen stabilen Umsatz trotz größer werdender Konkurrenz, leichtes Plus noch möglich
Bauern punkten mit schönster Qualität und gutem Service
Normannstanne mit 1,60 Meter bleibt Lieblingsbaum

St. Pölten –Auch heuer wieder freuen sich die heimischen Christbaumbauern über stabile Umsätze. Sie rechnen wieder mit 50 Millionen Euro, 21 Millionen davon entfallen auf die NÖ Christbaumbauern. Ob ein leichtes Plus von zwei Prozent erreicht werden kann, bleibt abzuwarten. Gegenüber der stärker werdenden Konkurrenz behaupten sich die Bauern mit schönsten Qualitätsbäumen. Die Normannstanne mit 1,60 Meter bleibt der Verkaufsschlager. 

Weihnachten ohne Christbaum ist für die Österreicher offenbar nicht vorstellbar. Denn: Auch heuer läuft das Geschäft für die Christbaumbauern erfreulich. Gesamt kommen 90 Prozent der 2,6 Millionen Christbäume Weihnachtsbäume in Österreichs Wohnzimmern, das sind 2,35 Millionen Stück, aus heimischer Produktion.

 

Stabiler Umsatz, leichte Steigerung noch möglich

2011 überschritten die Christbaumverkäufe für die NÖ Christbaumbauern erstmals die 20 Millionen Euro Marke. Seither freuen sich die Bauern über stabile Umsätze. Auch heuer wird sich der Umsatz wieder auf über 50 Millionen Euro belaufen. Davon werden mehr als 21 Millionen Euro an die niederösterreichische Christbaumbauern gehen. Sie sind mit einer Million Bäume die wichtigsten Produzenten – auch für die Bundeshauptstadt Wien.

Das Hauptgeschäft ist für die Christbaumbauern gelaufen. Am 23. Dezember werden aber – vor allem in den Städten – noch viele Bäume verkauft. Franz Raith, Obmann NÖ und Sprecher der österreichischen Christbaumbauern: „Eine leichte Umsatzsteigerung von bis zu zwei Prozent ist daher noch möglich. Da Weihnachten auf einen Samstag fällt, müssen wir aber abwarten“.

 

Bauern behaupten sich gegen stärker werdende Großhandels-Konkurrenz

Die stärker werdende Konkurrenz aus dem Großhandel scheint an den heimischen Christbaumbauern abzuprallen. Raith: „Wir Bauern behaupten uns einfach mit unseren wunderschönen Bäumen am Markt. Die Konsumenten wollen gleichmäßige, eher dichte Bäume, mit satter Farbe. Und genau das bekommen sie bei uns. Dafür geben sie dann auch gern ein paar Euro mehr aus als im Supermarkt“. Denn: Damit ein Nadelbaum zum Traumbaum wird, brauche es jahrelange Pflege und Handarbeit in den Christbaumkulturen.

 

Nordmannstanne mit 1,60 Meter bleibt der Verkaufshit

Seit Jahren ist der Trend zur Normannstanne ungebrochen. Sie macht gut drei Viertel der Weihnachtsbäume in unseren Wohnzimmern aus. Im Schnitt ist sie 1,6 Meter groß und kostet 30 Euro.

 

(c)ARGE NÖ Christbaumbauern

 

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Verena Brandtner

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