Generalversammlung als Startschuss für ein Jahr der Jubiläen

25 Jahre ist es her, dass die ARGE NÖ Christbaumbauern gegründet wurde.

Seit dem setzen die Mitglieder wichtige Akzente, wenn es um den Weihnachtsbaum direkt aus der Region geht. Hier ein Rück- und Ausblick.

„Wir können stolz darauf sein, was wir in den 25 Jahren alles erreicht haben. Unsere Mitglieder sind das Kapital unseres Vereins. Sie bringen sich ein und arbeiten mit. Wir haben es dank unserer Gemeinschaft geschafft, dass die Konsumenten einen Naturbaum von uns Christbaumbauern wollen und zu schätzen wissen. Das ist nicht überall in Europa der Fall“, erklärt Obmann Franz Raith. Auch im Gründungsjahr der ARGE war die Lage für den heimischen Weihnachtsbaum alarmierend. Ausländische Importbäume dominierten den Markt. Eine Situation, welche die ARGE NÖ Christbaumbauern nach und nach ändern konnte. Heutzutage ist es der Baum aus der Region, der für leuchtende Augen beim Weihnachtsfest sorgt.

Stabile Naturbaumzahlen

In Österreich konnte im vergangenen Jahr sogar ein leichtes Marktwachstum verzeichnet werden. Und das, obwohl Haushalte ohne Kinder steigen und auch die Einpersonenhaushalte immer mehr zunehmen. Ein gänzlich anderes Bild zeichnet sich in Deutschland ab. Für Konkurrenz sorgt dort der Plastikbaum, der immer höhere Zuwächse verzeichnen kann. Setzen in Österreich noch ganze 70 Prozent auf den Naturbaum aus der Region, sind es in Deutschland nur 40 Prozent der Konsumenten. In Österreich konnte der Anteil an Plastikbäumen sogar verringert werden.


Corona und Klimawandel: Anpassung notwendig

Egal ob Corona oder der Klimawandel: Die Mitglieder der ARGE NÖ Christbaumbauern werden mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert. Besonders Corona und der Klimawandel machen Flexibilität und Anpassung bei den Christbaumbäuerinnen und Christbaumbauern zu einem fixen Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Dabei versucht die ARGE NÖ Christbaumbauern ihre Mitglieder bestmöglich zu unterstützen. Informationsdienste und Projekte sollen hier für Rückendeckung sorgen. „2020 war besonders turbulent. Wir haben aktuelle Meldungen zu Corona umgehend an die Mitglieder weitergeleitet und Regeln sowie Empfehlungen ausgegeben“, erinnert sich Geschäftsführer Karl Schuster. Aber auch andere Herausforderungen hielten die ARGE auf Trab: „In den Christbaumkulturen sind wir mit neuen Schädlingen und Schäden konfrontiert. Hier wurde ein Projekt über Knospungsschäden ins Leben gerufen, um den Schädling genau definieren zu können. Das Projekt werden wir auch künftig weiterverfolgen.“


Ausblick: Christbaumtag am 27. August in Kollnitz

Doch nicht nur mit solchen Projekten will die ARGE ihre Mitglieder unterstützen. Erfahrungsaustausch, Arbeitspraxis und vieles mehr stehen auch bei der traditionellen Fachmesse, dem „Christbaumtag“, auf dem Programm. 25 Jahre ist es her, dass die erste Messe über die Bühne ging. Heuer lockt der Christbaumtag von 8 bis 17 Uhr nach Kollnitz.